In eigener Sache zum Stand der Dinge

Eine Entscheidung zum Wohnungsneubau auf dem Gelände des Glauburgbunkers wurde nach der Sitzung des Ortsbeirates 3 am 22.08.2019 und nach der Sitzung des Haupt- und Finanzausschuss der Stadt Frankfurt am 27.08.2019 im Stadtparlament vertagt auf Ende September.

Der Bauherr geht davon aus, dass die noch offenen Fragen bis zur nächsten Magistratssitzung geklärt werden und über das Neubauprojekt dann positiv entschieden wird.

Uns ist klar, dass die Beeinträchtigung der Lebenswelt, vor allem die Angst vor dem Abbruch des Bunkers, die größten Sorgen der Menschen in der Nachbarschaft sind. Die Antworten auf die drängesten Fragen der Bürger passen wir daher aktuell dem erreichten Planungsstand an.

Niemand leugnet es: Der Abbruch wird laut. Aber auch hier gilt: Es gibt Regeln. Diese werden von der Bauaufsicht im Vorfeld und während der Bauphase sehr genau geprüft.

Heutzutage ist ein Bauantrag überhaupt nur mit einem Lärmschutzgutachten möglich. Das Gutachten wird von der Bauaufsicht vor Baubeginn geprüft; während der Arbeiten werden die prognostizierten Werte mit den aktuellen Werten abgeglichen. Wenn hierbei herauskommt, dass die zulässigen Höchstwerte übertroffen werden, reagiert die Aufsicht umgehend. Das gleiche gilt für Erschütterungen. Wenn nötig, werden Bauarbeiten unterbrochen und angepasst.

Wir nehmen die Sorgen der Anwohner sehr ernst. Daher haben wir eigens für dieses Projekt eine Baustellenkommunikation eingerichtet. Sprechen Sie mit uns! Und bitte: Bleiben Sie aufgeschlossen und haben Sie Vertrauen.

2019-09-10T17:57:27+01:0009.09.2019|