Fragen und Antworten

Fragen und Antworten2019-08-08T10:04:35+02:00

Häufige Fragen zum Bunkerabriss kompakt beantwortet:

Häufige Fragen zum Bunkerabriss kompakt beantwortet:

Bedeutet der Abriss mehrere Jahre ohrenbetäubenden Lärm?

Der Abbruch des Bunkers wird insgesamt ca. 9 Monate dauern. Der Abbruch erfolgt in 2 Phasen: In der ersten wird der Bunker komplett eingerüstet. Im Anschluss daran werden Ein- und Aufbauten im Dachbereich entfernt. Leichte Bauteile werden in dieser Phase ebenfalls entfernt. Hierfür wird ein Bagger (15-Tonner) eingesetzt, der vom Dach aus operiert. Der Materialabtransport erfolgt durch Container, die durch einen Kran nach unten befördert werden (keine Schuttrutsche!). Das Material wird zerkleinert und verladen. Eine Brecheranlage wird hierbei nicht eingesetzt. Diese Phase dauert etwa zwei bis drei Monate

Danach ist der Bunker in seine ursprüngliche Form zurückgebaut. In die oberste Decke sowie in die Außenwände werden danach Löcher gebohrt. Die Bohrgeräte sind mit einer Ummantelung zum Schallschutz versehen. In die Bohrlöcher werden die Sprengladungen angebracht. Durch die Sprengung wird der Beton aufgelockert (noch nicht komplett zerstört). Die Statik des Gebäudes ist zu diesem Zeitpunkt noch erhalten. Wände und Decke werden anschließend mit Bagger und Hydraulikzange Stockwerk für Stockwerk abgebrochen. Diese Phase dauert ca. sechs Monate.

Führt der Abriss zu massiven Erschütterungen und Gefährdung der angrenzenden Wohnhäuser und des Schulgebäudes durch Rissbildungen?

Bauarbeiten, insbesondere Abbrucharbeiten, verursachen naturgemäß Lärm, Staub und Schmutz. Um die Belastung für die Nachbarschaft weitgehend zu reduzieren, werden umfassende Schutzmaßnahmen getroffen. Für die gesamte Baumaßnahme wird vorab eine Erschütterungsprognose erstellt. Während der Bauzeit werden Messgeräte in den umliegenden Gebäuden installiert, um kontinuierlich zu messen und damit eine Gefährdung auszuschließen. Diese Messungen erfolgen durch einen unabhängigen (öffentlich bestellten und vereidigten) Sachverständigen für Sprengerschütterungen; sie werden durch diesen überwacht und dokumentiert. Bei den Messgeräten werden Alarmierungsschwellen eingestellt, die deutlich unter den zulässigen Richtwerten liegen. Sollten selbst die eingestellten Alarmierungsschwellen überschritten werden, erfolgt automatisch eine Benachrichtigung an die Baustelle und die Baustellenkommunikation; Bauarbeiten werden ggf. angepasst oder temporär unterbrochen.

Verursacht der Abriss Luftverschmutzung durch Dreck und Staub sowie eine hohe Feinstaubbelastung?

Abbrucharbeiten verursachen naturgemäß Lärm, Staub und Schmutz. Um die Belastung durch Staub und Schmutz für die Nachbarschaft zu reduzieren, werden entsprechende Schutzmaßnahmen getroffen. Feinstaub entsteht vor allem durch das Verbrennen fossiler Rohstoffe, im Wesentlichen durch Kfz. Durch die Abbrucharbeiten entsteht üblicherweise Baustaub, der durch eine regelmäßige Bewässerung benetzt und niedergeschlagen wird. Zur Minderung der Staubemissionen werden C-Schläuche und Nebelkanonen eingesetzt.

Ein Schadstoffgutachten hat keine Belastungen durch Schadstoffe im Bunkergebäude festgestellt, die durch den Abbruch freigesetzt würden. Prinzipiell werden vorhandene Schadstoffe immer vor dem Abbruch fachgerecht entfernt und entsorgt.

Bedeutet der Abriss einen Abtransport von ca. 15.000 Tonnen Bauschutt; sind das für einen zweiachsigen Sattelzug à 40 Tonnen über 550 volle Ladungen?

Über die gesamte Abbruch-Zeit werden ca. 550 LKW Ladungen an Schutt abtransportiert. Pro Tag werden dies im Durchschnitt 5 LKW Ladungen sein, maximal jedoch nicht mehr als 15-20 Transporte am Tag.

Führt der Abriss zu Behinderungen durch Baustellenfahrzeuge und -logistik?

Bauarbeiten verursachen naturgemäß Einschränkungen im Straßenverkehr und auf Gehwegen. Die Baustellenzufahrt erfolgt über die Glauburgstraße und die Lortzingstraße. Dafür wird die Lortzingstraße vollständig gesperrt. Zur Sicherung der Baustelle und zum Lärmschutz werden Seecontainer entlang der Lortzingstraße und der Schwarzburgstraße aufgestellt, ebenso zum Park und zur Kita hin. Die Wände werden auf der Straße aufgestellt, dadurch ist die Schwarzburgstraße weiterhin in eine Richtung befahrbar. Um den Schulweg zu sichern, wurde die Lortzingstraße als Baustellenzufahrt ausgewählt, die Schwarzburgstraße bleibt in eine Richtung frei. Der Abtransport des Schutts erfolgt über die Schwarzburgstraße Richtung Friedberger Landstraße. Sollten bestehende Schulwege aus Sicherheitsgründen umgelegt werden müssen, wird dies entsprechend mit Schule und Kita koordiniert. Alle Änderungen im Straßenverkehr erfolgen nur nach Abstimmung und in Zusammenarbeit mit den Fachbehörden (Straßenverkehrsamt).

Bedeutet der Abriss für die Kinder und Lehrer von Kita und Schule ein Lernen und Lehren unter extremer Lärmbelästigung?

Es gibt ein Lärmschutzkonzept, das mit der Bauaufsicht abgestimmt und von dieser regelmäßig überwacht wird. Lärmintensive Arbeiten fallen nicht fortlaufend und andauernd über den gesamten Arbeitstag an, sondern in zeitreduzierter Art und Weise, d.h. die Arbeiten, die mit viel Lärm verbunden sind, werden nur punktuell durchgeführt, um die Belastung der Anwohner so gering wie möglich zu halten. Am Samstag werden keine lärmintensiven Arbeiten durchgeführt. In der Lortzingstraße und in der Schwarzburgstraße werden eine Containerwand aufgestellt, zum Kinderzentrum und der Schwarzburgschule hin werden neben der Containerwand auch ein Lärmschutzgerüst mit Layher-Protect stehen. Zudem werden Maschinen eingesetzt, die dem neuesten Stand der Technik entsprechen; so kommen Bohrgeräte zum Einsatz, die ummantelt sind. Die Bauarbeiten werden eng mit der Kita und Schule abgestimmt; auch Ruhe- und Schlafzeiten werden entsprechend berücksichtigt.

Führt der Abriss zu Behinderungen des Schulweges durch Baustellenverkehr?

Die Baustellenzufahrt erfolgt über die Glauburgstraße und die Lortzingstraße. Dafür wird die Lortzingstraße für die Bauphase vollständig gesperrt. Um den Schulweg zu sichern, wurde die Lortzingstraße als Baustellenzufahrt ausgewählt, die Schwarzburgstraße bleibt somit in eine Richtung frei. Es gibt einen Schulwegplan (öffentlich einsehbar im Internet); die Baustelleneinrichtung selbst blockiert keinen Schulweg. Auf der Nordseite der Glauburgstraße gibt es einen Schulweg; hier gibt es beim Einfahren der Baustellenfahrzeuge einen Kreuzungspunkt, der für alle Fußgänger an dieser Stelle besteht und in Abstimmung mit den zuständigen Ämtern entsprechend gesichert bzw. markiert

Bedeutet der Abriss, dass die Nutzung des Glauburgplatzes zum Spielen und Entspannen nicht mehr möglich sein wird?

Die Nutzung des Glauburgplatzes, einschließlich des Spielplatzes, ist während der gesamten Abbruch- und Bauzeit weiterhin möglich. Das gilt auch für die Nutzung durch Kita und Schule. Die östliche Seite des Platzes hin zur Lortzingstraße wird durch einen Zaun oder Container gesichert. Die Nordseite zum Bunkergrundstück wird durch eine Containerwand gesichert, die vor der bestehenden Mauer auf der Grundstückseite des Bunkers aufgebaut wird.